Zielsetzung für die pädagogische Arbeit, tiergestütze Pädagogik
„Mein Konzept“
Ich sehe es als meine Aufgabe an, ihr Kind während ihrer Abwesenheit zu betreuen, zu fördern, fordern und zu erziehen.
Nicht selten sind Eltern und Tagesmütter unterschiedlicher Meinung, was erzieherisch "gut" oder "schlecht" ist.
Deswegen sollten Erziehungsstil und Erziehungsziel unbedingt untereinander klar formuliert und abgesprochen sein. Wichtig ist auch, dass derlei Absprachen verbindlich und von Dauer sind, denn Kontinuität ist für jedes Kind wichtig.
Eines meiner pädagogischen Ziele ist es, ihr Kind soweit zu unterstützen, dass es auf einem guten Weg ist, eine selbständige, gemeinschaftsfähige und eigenverantwortliche Persönlichkeit zu werden.
In meiner täglichen Arbeit fließt auch der Umgang mit einem Lebewesen ein. Spielerisch Lernen die Kinder Rücksichtnahme und Verantwortung für ein Lebewesen. Meine Katze Sandy, sowie Hund Samwell und auch meine "Quarter Horse" Stute Maggie sind tolle Lehrmeister für die Kinder. Sie stärken nicht nur das Selbstbewusstsein und die Kommunikation, sondern sind auch tolle Seelentröster.


Vincent (3 Jahre und Samwell)




Ich ermuntere die Kinder stets, alles einmal auszuprobieren: ich zeige, helfe, unterstütze und mache vor, wenn es dann doch nicht so klappt, wie es klappen soll.
Für jedes Kind möchte ich ein Mensch sein, auf den es sich verlassen kann, der es versorgt, der mit ihm spielt und lacht, ihm zuhört und es auch tröstet, der ihm aber auch Grenzen setzt.
Dabei achte ich darauf, nicht als Mutterersatz für die Tageskinder wahrgenommen zu werden. Vielmehr gehe ich mit den Eltern eine Beziehungspartnerschaft ein, um eine bessere Lebensqualität z.B. durch Sicherung des Arbeitsplatzes zu gewährleisten.
Ein schönes Gedicht bringt dies zum Ausdruck:
Eure Kinder sind nicht eurer Besitz
Eure Kinder sind nicht euer Besitz.
Sie sind Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.
Ihr könnt ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken.
Ihr könnt ihrem Körper ein Zuhause geben,
aber nicht ihren Seelen;
denn Ihre Seelen wohnen in dem Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Wenn ihr wollt, könnt ihr euch bemühen, zu werden wie sie,
aber ihr dürft sie nicht dahin bringen wollen, zu werden wie ihr.
Denn das Leben geht nicht rückwärts und hält sich nicht auf beim Gestern.
Der arabische Poet Khalil Gibran (1883-1931)